Eisenmangel

Eisenmangel ist global gesehen die häufigste und bedeutungsvollste Mangelerkrankung.

Im Gegensatz zu anderen Laboranalysen wie beispielsweise Blutzucker oder Cholesterin, wo globale Ordnung existiert, herrscht beim Eisenstoffwechsel seit vielen Jahren ein systematisches Chaos. Aus demselben Blut werden nämlich in den verschiedenen Schweizer Laboratorien unterschiedliche Resultate abgegeben mit Differenzen bis zu 70 Prozent. Wir haben hierzulande eine wahre Laborkrise. Sehr zum Nachtteil der Frauen.

Insbesondere Frauen leiden nämlich an Eisenmangel wegen ihrer Menstruationsblutung. Diese wäre zwar eigentlich gar nicht nötig, wie das Tier beweist. Trotzdem müssen Frauen zum Taktstock des Mondes konsequent bluten und dabei Mutter Erde immer wieder lebenswichtiges Eisen abgeben, zusammengezählt während etwa 5-7 Jahren. Dabei bluten sich viele von ihnen in einen eigentlich vermeidbaren Eisenmangelzustand hinein. Die Schweiz ist das erste Land, in dem die Eisenmangelfrauen ernst genommen und schon im Frühstadium (Eisenmangelsyndrom) systematisch diagnostiziert werden und ihr regelmässig verlorenes Eisen zeitgerecht zurück erhalten.

Das Eisenmangelsyndrom kann zu typischen Symptomen führen

  • Erschöpfungszustände
  • Lustlosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • AD(H)S
  • Depressive Verstimmungen
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Nackenverspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Haarausfall.
  • Nagelbrüchigkeit
  • Restless Legs

Das müsste eigentlich gar nicht sein; würde man solche Frauen als Eisenmangelpatienten erkennen und in erster Linie mit Eiseninfusionen behandeln wie in der Schweiz.