Lösung der Krise

Diese Krise kann gelöst werden, sobald wir grundsätzlich umdenken. Dazu braucht es das Verständnis, dass die Menstruation eine wichtige Ursache für Eisenmangel ist.

Menstruation ernst nehmen

Wir müssen endlich einsehen, dass die Menstruation eine fundamentale Ursache ist für Eisenmangel. Deshalb leiden so viele Frauen daran. Weil sie sich regelmässig in einen Eisenmangelzustand hinein bluten, braucht es Ärzte, die ihnen das „Gespendete“ zeitgerecht zurück geben. Dann nämlich, wenn ihnen das verlorene Eisen wieder zu fehlen beginnt und sie unter Symptomen leiden. Frauen brauchen gleich viel Eisen wie Männer. Ihre Organe haben nämlich dieselben Systemvoraussetzungen.

Ferritinwert ernst nehmen

Ferritin zeigt an, über welche Eisenkonzentration der menschliche Körper verfügt. Bei den Männern liegt sie in der Regel zwischen 100 und 200 ng/ml, bei Frauen im Menstruationsalter und Kindern meistens unter 50 ng/ml. Sie sind es auch, die oft unter Eisenmangelsymptomen leiden, solange man ihnen das Fehlende nicht endlich gibt.

Weil es in der Schweiz unterschiedliche Ferritin-Resultate aus derselben Blutprobe gibt, strebt SIHO die definitive Harmonisierung an. Es kann nicht sein, dass sich die Laboratorien seit vielen Jahren ermächtigen, Ärzte und Patienten durch uneinheitliche Ferritinwerte zu verwirren, die vertrauensvoll und „blindlings“ an „den“ Ferritinwert glauben! Ohne zu ahnen, dass wir dabei auf falsche Fährten gelockt und somit hinters Licht geführt werden.

Einsicht der Laboratorien – Aufstand des Gewissens!

Die Laboratorien behaupten seit Jahrzehnten, ein Ferritinwert von 10 ng/ml sei normal für Frauen. Im Gegensatz erfahren wir von erfolgreich behandelten Eisenmangelfrauen seit 1998, dass sie sich dann nachhaltig gesund fühlen, wenn ihr Ferritinwert im männlichen Bereich liegt, also zwischen 100 und 200 ng/ml.

Die Frauen fordern also in der Regel etwa das zehnfache von dem, was die Laboratorien als normal empfinden und dadurch auch fordern. Da besteht eine grosse Diskrepanz zwischen der Forderung der Laboratorien und der Forderung der Frauen. SIHO weiss und kann nachweisen, dass die Frauen recht haben. Also müssen sich die Laboratorien recht bald etwas einfallen lassen. Es gilt das Diktat der Frauen!

SIHO hat eine einfache Lösung erarbeitet. In der Schweiz gibt es vier verschiedene Messmethoden für Ferritin, die bis zu 70% voneinander abweichen. Weil ein solcher Zustand untragbar ist, wurde von SIHO 2011 die Beckman-Methode für Ferritinmessung zur Leitwährung deklariert, auf welche die anderen Messmethoden (Abbott, Siemens, Roche) umgerechnet werden können und müssen. So verfügen wir endlich über vergleichbare Ferritinwerte!

Labor Rothen in Basel ist das erste Laboratorium weltweit, das seit 2011 die Ferritin-Messmethode deklariert. SIHO und erst recht die Ärzte und Patientinnen wünschen sich, dass bald andere Laboratorien diesem Vorbild folgen. Dann können wir endlich direkt umrechnen, ohne immer wieder telefonisch nachfragen zu müssen.

Ferritin-Umrechnung:
(Beckman-Ferritin = Leitwährung)

Roche-Ferritin / 3 x 2 = Beckman-Ferritin
Abbott-Ferritin / 6 x 5 = Beckman-Ferritin
Siemens-Ferritin / 4 x 3 = Beckman-Ferritin